Der traurige Eisbär wirkt so echt, dass Passanten die Polizei informierten.
Der traurige Eisbär wirkt so echt, dass Passanten die Polizei informierten. © Foto:Screenshot

| | von Frauke Schobelt

Greenpeace schickt lebensechten Eisbären durch London

London hat gerade die Feierlichkeiten zum Thronjubiläum hinter sich und bereitet sich jetzt auf die Olympischen Sommerspiele 2012 vor. Die britische Hauptstadt ist daher ungewöhnliche Vorkommnisse auf ihren Straßen gewohnt. Doch Greenpeace UK schafft es jetzt, die abgebrühten Londoner doch noch zu überraschen - die Umweltorganisation schickte einen lebensgroßen und lebensecht wirkenden Eisbären durch die Straßen der Stadt. Zwei Greenpeace-Aktivisten stecken in dem Kostüm, das so echt wirkt, dass Passanten die Polizei informierten und via Twitter viele Fotos verbreitet wurden. 

Was es mit dem traurigen Tier auf sich hat, enthüllt jetzt der neue Spot der Umweltschützer. Unterlegt mit Musik von Radiohead und der Stimme von Schauspieler Jude Law zeigt der düstere Film einen heimatlosen Eisbären, der versucht, in den schmutzigen Straßen von London zu überleben, denn seine Heimat, die Arktis, ist verloren. Das Tier wühlt im Wohlstandsmüll der Metropole, sucht vergeblich Nahrung bei einer Shell-Tankstelle. "Save the Arctic" lautet die Botschaft, die Greenpeace verbreiten will. Die Organisation setzt den Eisbären "Paula" in vielen Metropolen ein, um so auf die "Arctic Rising"-Mission aufmerksam zu machen, die ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol einfordert. 

Die Produktion stammt von Partizan, London. Regie führte Michael Geoghegan im Team mit Simon Riley.

Greenpeace schickt lebensechten Eisbären durch London

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