Szene aus einem Olympia-Spot des offiziellen Sponsors Coca-Cola.
Szene aus einem Olympia-Spot des offiziellen Sponsors Coca-Cola. © Foto:Screenshot

| | von Markus Weber

Olympia: Marken-Polizei im Einsatz gegen Ambush-Marketer

Ambush-Marketer und Trittbrettfahrer werden es während der diesjährigen Olympischen Sommerspiele in London besonders schwer haben. Die zuständige britische Behörde ODA schickt ab dem 27. Juli insgesamt 250 uniformierte Marken-Polizisten los, die rund um die olympischen Stätten nicht-lizenzierten Händlern Platzverweise erteilen werden. Diese "Brand Police" wird auch außerhalb der eigentlichen Olympia-Locations auf Patrouille gehen. Das berichtet der britische Branchendienst "Marketing".

Nur Händler mit einer entsprechenden Lizenz dürfen rund um die olympischen Stätten ihre Waren verkaufen. Auch dürfen Nicht-Sponsoren während der Spiele nicht mit Begriffen wie "Gold", "Silber", "Bronze" oder mit dem Städtenamen "London" werben. Die eigens für die Zeit der Spiele eingesetzte "Marken-Polizei" ist berechtigt, Shops zu betreten, dort nach unerlaubter Werbung Ausschau zu halten und Strafen in Höhe von umgerechnet bis zu 25.000 Euro zu verhängen.

Nach Auskunft der Olympic Delivery Authority (ODA), einer staatlichen Behörde, die für die Olympia-Infrastruktur verantwortlich ist, werde die Marken-Polizei aber nur 500 Meter rund um die Olympia-Locations kontrollieren.

Olympia: Marken-Polizei im Einsatz gegen Ambush-Marketer

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